Schlagwort: Feuerwehr

Literaturliste

Literaturliste KatSchutz.info

Literaturliste zu Survival, Blackout, Bushcraft, Überleben, Vorsorge, Krisenvorsorge, Eigenvorsorge, Selbstschutz, Wilderness, Katastrophenschutz, Ausrüstung: Tipps und Tricks zum Überleben in Krisen und Katastrophen

 

By Markus Reitsamer on 04. März

Hinweis: Diese Literaturliste mit Links zu den einzelnen Büchern soll euch zum Selbststudium anregen. In den aufgelisteten Texten findet sich die ganz persönliche Meinung der jeweiligen Autoren. Die in diesen Texten gemachten Aussagen sind keinesfalls zwingend mit Haltung und Meinung der Mitglieder des KatSchutz.info-Teams gleichzusetzen.

Bear Grylls

Draußen Überleben
Schlamm, Schweiß und Tränen
Der Wildnis entkommen

Rüdiger Nehberg

Die Kunst zu überleben
Survival für die Hosentasche
Survival Training
Überleben ums Verrecken
Survival Abenteuer vor der Haustür

Outdoor and Survival

Outdoor Handbuch
Wildnis Ausrüstung
Überlebenstechniken
Überleben, jederzeit und überall
Survival
Outdoor Survival
Survival Manual
Survival Handbuch
Das große Buch der Überlebenstechniken
Outdoor Survival für echte Kerle
Überleben in Natur und Umwelt
Der Waldläufer
Waldläufer Tricks
Das Handbuch für den Neustart der Welt
Das Prepper Handbuch
Das Survival Handbuch
City Survival

Army Survival

US Army Survival Handbuch
Der Navy SEAL Survival Guide
Wie Navy SEALS dem Tod entrinnen
Das Survival Handbuch der Eliteeinheiten

Essbare Pflanzen

Essbare Wildpflanzen

Erste Hilfe

Erste Hilfe unterwegs

Knoten

Outdoor Knotenfibel
Handbuch Knoten
Knoten leicht gemacht

Risiko, Überleben, Paradox,…

Das Cobra Prinzip
Risiko
Das Risikoparadox
Weltrisikogesellschaft
Wer überlebt?
Survive

Szenario Lage BLACKOUT auf kommunaler Ebene

Übungsszenario Lage BLACKOUT auf kommunaler Ebene

Übungsszenario Lage BLACKOUT auf kommunaler Ebene

By Markus Reitsamer, 16. Juli 2018

Frage: Kann eine Lage BLACKOUT in einem Übungsszenario überhaupt realitätsnahe und sinnvoll beübt werden?

Liebe Kollegen! Werte Kameraden!

Bei Vorgesprächen und in Nachbereitung der >>> Blackout-Abendveranstaltung und >>> Blackout-Workshop in Bad Ischl im Juni 2018 ist immer wieder der Gedanke aufgetaucht:

  • Kann eine Lage BLACKOUT in einem Übungsszenario überhaupt realitätsnahe und sinnvoll abgebildet und beübt werden?

  • Wie ist ein derartiges Ereignis möglichst kompakt und einfach in ein Übungsgeschehen zu verpacken, ohne dabei die Komplexität und wesentliche Wirkungszusammenhängen und Rückkoppelungen in den einzelnen Regelkreisen außer acht zu lassen?

  • Wie könnte ein modular aufgebautes Übungsszenario aussehen?

  • Wie könnte ein interaktives Szenarien-Training gestaltet werden?

ZIEL:
Stärkung und Erhöhung der Resilienz

der Kommunen bei einem Blackout-Ereignis

durch vorbereitende Übungen


Zur grundsätzlichen Beurteilung dieser Lage gibt es zumindest zwei mögliche und legitime Zugänge:

  1. 1) „Es muss erst ordentlich was passieren, damit da endlich etwas passiert!“
    2) „Bereiten wir uns gemeinsam planmäßig und mit aller Kraft bestmöglich vor, damit wir nicht kopflos in die Krise stolpern!“

Dem 2. Ansatz folgend und ausgehend von den bereits erarbeiteten Leitfäden
Blackout im Krankenhaus,
Selbsthilfe-Basis
,
Blackout-Studie,
Risiko- und Krisenmanagement Stadtgemeinde Bad Ischl und
Sonderalarmplan Blackout
sowie den Rückmeldungen der auf LinkedIn eingerichteten >>> Diskussionsseite, ergaben sich daraus u.a. nachfolgende Fragen und die dazu eingegangenen Antworten und Vorschläge:

  1. 1) Was muss in einem solchen „Drehbuch der Geschehnisse“ für ein Blackout-Szenario primär und speziell mit hinein?
  2. 2) Was sind spezielle Herausforderungen für die Erstellung eines Übungsszenarios Lage BLACKOUT?
    Es können grundsätzlich nur Annahmen darüber getroffen werden, was im eigenen Umfeld, in der eigenen Organisation passieren würde. Die Berücksichtigung von Kaskadeneffekten die im Vorfeld nicht vorhergesehen wurden macht ein Szenario dieser Art immer unvollständig. Je besser man die eigene Organisation und die Auswirkung eines längerfristigen Stromausfalls kennt, je realer wird man während der Simulation reagieren. Der durchaus menschliche Drang zum „Cheaten“ bleibt natürlich. „Ach das würde real schon funktionieren….“
  3. 3) Wie könnte sich eine Kommune noch besser auf ein BLACKOUT-Ereignis vorbereiten?
    Die Grundfrage für solche Szenarien muss verkehrt gestellt werden. Nicht „was würde im Blackoutfall passieren“ sondern „was muss die Kommune für die notwendige Grundversorgung des Verantwortungsbereichs leisten“. Daraus ergibt sich dann ein möglicher Störungskatalog und entsprechende Übungsszenarien.

  4. 4) Gibt es dazu bereits erprobte und durchbeübte Mustervorlagen (Unterlagen, Konzepte, Szenarien, …) für ein derartiges Übungsszenario?
    Im Land Niederösterreich werden Blackoutszenarien beübt, von Städten (Wr. Neustadt, St. Pölten) Planungen für den Blackoutfall detailliert ausgearbeitet.

  5. 5) Wie kann ein realistisches BLACKOUT-Übungsszenario so gestaltet werden, dass dabei die Zivil-Militärisch-Polizeiliche-Zusammenarbeit beübt wird?
    Das Kernthema ist die Kommunikation innerhalb und zwischen den Organisationen. Ob Militär, Behörde, Blaulichtorganisationen, etc. im Blackoutfall genug Vorkehrungen haben, damit diese dann funktionieren, muss jede Organisation selbst klären. Der Punkt ist, ob Informationen „nach oben und nach unten“ kommen, dasselbe mit Aufträgen sowie ob relevante Informationen, Abstimmungen und Aufträge zeitgerecht zwischen den Stellen übertragen werden (können). Dies kann natürlich beübt werden.

  6. 6) Wie und wodurch wäre der zeitnahe Ausfall der gewohnten technischen Kommunikationsmöglichkeiten darstellbar?
    Durch ein Trainingszentrum wo zb. in einem zentralen Übergabeschrank Strom & Telefon & Netzwerk deaktiviert werden können und durch Notstromgeneratoren ersetzt werden. Mobilfunk kann durch Störsender leicht lahm gelegt werden. BOS Tetra sollte ja angeblich einige Zeit funktionieren.

  7. 7) Wie und wodurch wäre der Betrieb der sogenannten Selbsthilfe-Basen realistisch darstellbar?
    Dies wird zum Teil von Feuerwehr und Rettungsdiensten bereits bebübt – zb. der Betriebserhaltung von 24h mit Notstrom in bestimmten Bezirksstellen in Niederösterreich zweimal im Jahr durchgeführt und die Checklisten & Technik adaptiert. Der Ausfall von Kommunikation ist wie oben dargestellt komplexer und kann sinnvoll in Trainingscentern beübt werden.

  8. 8) Wie und wodurch wäre der Ausfall der Trinkwasser- und der gewohnten Lebensmittel-Versorgung und der Abwasserentsorgung realistisch darstellbar?
    Möglich erscheint dies nur durch vorbereitete Berechnungen, Erfahrungen & Statistiken mit denen diese Informationen den übenden Kommunen zeitgerecht eingespielt werden (z.b: Trinkwasser der Hochtanks nach 24h zu 60% verbraucht).

  9. 9) Wie kann die Bevölkerung in ein solches Übungsszenario konkret eingebunden werden?
    Über die Einbindung von BürgerInnen in die Responsezelle der Übungssimulation und der Bitte, das Geschehen auf deren Umfeld zu übertragen und zu überlegen „was eben gerade dort passieren würde“. Eine interessante Möglichkeit wäre, hierfür eine eigene BLACKOUT-Übungs-Website oder ein App zu entwickeln wo interessierte Bürger einer Kommune an der Simulation „teilnehmen“ können in dem sie den Fortschritt einerseits sehen und andererseits Input/Einspielungen liefern können.

  10. 10) Welche Einzel-Szenarien wären darüber hinaus noch zu beüben?
    Wie oben unter Punkt 3. bereits erwähnt: „Was muss die Kommune an notwendigen Services leisten?“

  11. 11) Welche konkrete „Hausaufgaben“ sind von Seiten der Kommunen dazu unzweifelhaft vorweg zu erledigen?

  12. 12) Was muss in einem „Plan der Durchführung“ alles enthalten sein?

  13. 13) Wie könnte eine Blackout-Stabsrahmen-Übung auf Ebene Gemeinde aufgesetzt werden?

  14. 14) Welche Stakeholder-Gruppen sind hierzu in den Planungsprozess von Anbeginn einzubeziehen?

  15. 15) Womit anfangen?

    Ein versierter und sachkundiger BLACKOUT-Profi hat dazu einige allgemeine Überlegungen gesendet:
    Mit allgemeinen Katastrophenschutzübungen beginnen. Etwa zum Thema Hochwasser, Schneefall, Murenabgänge, Sturmkatastrophe, etc. Immer auf die jeweilige Kommune abgestimmt. Die Bevölkerung wirklich gut in die Übungslage mit einbeziehen. Danach auch mal ein BLACKOUT-Szenario auf kommunaler Ebene in einer Gemeinde beüben. Durch sachgerechte und aktive Risikokommunikation die Bevölkerung auf die Übungen gut vorbereiten.
    Vielleicht kann für ein Projekt „Übungsszenario Lage BLACKOUT auf kommunaler Ebene“ eine wichtige Versicherung als Partner und Unterstützer gewonnen werden. Wir werden sehen…

     

Zur Klarstellung:
Es geht dabei in einem ersten Schritt um allgemeine Überlegungen, welche FAKTOREN bei der Erarbeitung eines Übungsszenario Lage BLACKOUT auf jeden Fall zu berücksichtigen sind.
Und noch NICHT um die Ausarbeitung eines konkreten BLACKOUT- Übungsszenarios für eine ganz bestimmte Kommune.
Erst danach können Überlegungen darüber anstellt werden, wie eine solche Blackout-Übung szenisch aufbereitet und welche Übungsformen gewählt werden sollten.

Dazu ersuche ich um sachdienliche Rückmeldungen an office@katschutz.info
DIskussion
und Rückmeldungen dazu finden sich auch auf >>> LinkedIn

Zwischen- und End-Ergebnisse aller Überlegungen werden zu gegebener Zeit hier auf dieser Page veröffentlicht.
Besten Dank für eure Mitarbeit!

„Nur was vernetzt trainiert worden ist und sich durch permanente Übungen gut eingeprägt hat, wird im Anlassfall auch beherrscht!“

Arbeitskreis Krisenmanagement Bad Ischl

Risiko- und Krisenmanagement Bad Ischl

Arbeitskreis Risiko- und Krisenmanagement Bad Ischl

By Markus Reitsamer on 25. April 2018

Arbeitskreis Krisenmanagement Bad Ischl

  • Krisen und Katastrophen kommen immer plötzlich und unerwartet.

  • Auch mit bester Vorbereitung kann nicht jedes Unheil rechtzeitig abwendet werden.

  • Manche Abwehrmaßnahmen sind gar nicht sinnvoll oder finanzierbar.

  • Aber auf so manches Schlamassel sollte sich die Gemeinde gut vorbereiten.

  • Vorbereitung und Vorsorge kann sogar überlebenswichtig sein.

  • Damit schützen und helfen wir uns selbst.

  • Das hilft auch den Krisen-Kräften, ihre Energie noch wirkungsvoller einzusetzen.

Sicherheitskonzept

  • Sind wir als Gemeinde gut vorbereitet?

  • Generell und speziell auf ein Blackout?

  • Ein Blackout ist ein plötzlicher, überregionaler und länger andauernder
    Strom-
    und Infrastrukturausfall.

  • Das ist kein gewöhnlicher Stromausfall. Auch die anderen Infrastrukturen und Versorgungsleistungen sind betroffen.

  • Sind wir und unsere Familie, Gemeinde  oder Unternehmen auf eine derartige Krise wirklich vorbereitet?

  • Wollen wir bei einem Blackout mehr agieren als reagieren?

  • Dann ist ein umfassendes Sicherheitskonzept erforderlich.

  • Nur so wird ein drohender Schaden an Leib und Leben für die betroffene Bevölkerung zumindest in Grenzen gehalten.

  • Vorsorge, Vertrauen in unsere Fähigkeiten, Zuversicht und Mut sind gefragt!

  • Beginnen wir jetzt gemeinsam mit einem Sicherheitskonzept!

  • Beginnen wir jetzt mit der erforderlichen Risiko-Kommunikation!

  • Dann werden wir auch eine Blackout-Krise in den Griff bekommen!

Der Bürgermeister und die Stadtgemeinde Ischl nehmen ihre Verantwortung im Bereich Risiko- und Krisenmanagement sehr ernst.

Gemeinsam mit Kameraden der Feuerwehr, der Polizei,vom Roten Kreuz und anderer Einsatzorganisationen weiterer Hilfskräfte sowie unter Beteiligung der Bevölkerung wird daher an der Umsetzung eines speziellen Sicherheitskonzeptes gearbeitet. Damit wir bestmöglich auf Krisenereignisse vorbereitet sind.

Haben Sie Interesse an Arbeitsunterlagen und speziellen Leitfäden?
Wollen Sie weitere Informationen zum Projekt?
Senden Sie einfach ein E-Mail an office@katschutz.info

 

Workshop Blackout Bad Ischl

Veranstaltung Blackout Bad Ischl, Österreich / Austria

Workshop Blackout Bad Ischl – katschutz.info

By Markus Reitsamer on 20. Februar 2018

Einladung Workshop Blackout Bad Ischl, Österreich / Austria

BLACKOUT in Europa!
Weitreichender Stromausfall und Infrastrukturausfall im Salzkammergut und die möglichen Auswirkungen.

Workshop mit Behörden und Einsatzorganisationen

Geschlossene Veranstaltung!

ANMELDUNG geschlossen!!   Meldeschluss war Freitag, 1. Juni 2018, 12:00 Uhr


Freitag, 8. Juni 2018, 14:00 Uhr
KongressHaus Bad Ischl, Kurhausstrasse 8
GPS-Koordinaten: N 47 Grad 42′ 40“, E 13 Grad 37

Impulsvorträge:
Herbert Saurugg, Blackout-Experte
Markus Reitsamer, KatSchutz.info
Bernhard Schmid, Arzt & Bergrettung
Gottfried Pausch, Bundesheer

Infos:
katschutz.info/workshop_blackout_badischl
Markus Reitsamer
KatSchutz.info Teamleitung
Web: https://katschutz.info
Mail: office@katschutz.info
Mobil: +436649167404

Es wird darauf hingewiesen, dass am Veranstaltungsort Fotos und Videos angefertigt werden und zu Zwecken der Dokumentation der Veranstaltung im Internet veröffentlicht werden können.

 

 

Links:
>>> Schattenseiten der Vernetzung
>>> Plötzlich BLACKOUT (Interview im Freien Radio Salzkammergut)
>>> Blackout – Achtung Stromausfall (ARD Alpha)

>>> Serie zu Blackout im „Truppendienst“

>>> Blackout-Folgen sind kaum vorstellbar

>>> Blackout Vortrag im Salzkammergut Klinikum Bad Ischl

>>> Moderner Zivil- und Katastrophenschutz

>>> Vorbereitung Infrastruktur-Ausfall

>>> Blackout im Salzkammergut

Veranstaltung Blackout Bad Ischl

Veranstaltung Blackout Bad Ischl, Österreich / Austria

Veranstaltung Blackout Bad Ischl – katschutz.info

By Markus Reitsamer on 16. Februar 2018

Einladung Veranstaltung Blackout Bad Ischl, Österreich / Austria

BLACKOUT in Europa!
Weitreichender Stromausfall und Infrastrukturausfall im Salzkammergut und die möglichen Auswirkungen.

Wie kann ich mich vorbereiten?

>>> VIDEO Interview mit Markus Reitsamer, Katschutz.info

 

Abendveranstaltung mit Diskussion!
Durch den Abend führt:
„Guten Morgen Oberösterreich“ Moderator Günther Madlberger

Günther Madlberger

Freitag, 8. Juni 2018, 19:00 Uhr
KongressHaus Bad Ischl, Kurhausstrasse 8
GPS-Koordinaten: N 47 Grad 42′ 40“, E 13 Grad 37′ 08“

Impulsvorträge:
Herbert Saurugg, Blackout-Experte
Markus Reitsamer, KatSchutz.info
Bernhard Schmid, Arzt & Bergrettung
Gottfried Pausch, Bundesheer

Infos:
katschutz.info/veranstaltung_blackout_badischl
Markus Reitsamer
KatSchutz.info Teamleitung
Web: https://katschutz.info
Mail: office@katschutz.info
Mobil: +436649167404

Es wird darauf hingewiesen, dass am Veranstaltungsort Fotos und Videos angefertigt werden und zu Zwecken der Dokumentation der Veranstaltung im Internet veröffentlicht werden können.

 

Links:
>>> Strom-Blackout in Lübeck
>>> Stromausfall Flughafen Hamburg

>>> Plötzlich BLACKOUT (Interview im Freien Radio Salzkammergut)
>>>
Blackout – Achtung Stromausfall (ARD Alpha)
>>> Blackout-Folgen sind kaum vorstellbar
>>> Blackout Vortrag im Salzkammergut Klinikum Bad Ischl
>>> Blackout im Salzkammergut
>>> Moderner Zivil- und Katastrophenschutz

>>> Fachgespräch mit Marc Elsberg  (VIDEO)

Ähnliches Foto
>>> BLACKOUT – Morgen ist es zu spät

Veranstaltungen und Wetter

Veranstaltungen und Wetter

Veranstaltungen und Wetter – Eventwetter – Veranstaltungswetter – Wettervorhersage – Wettervorherschau – Wettervoraussage – Wetter Veranstaltung

By Markus Reitsamer on 19. Januar 2017

Veranstaltung, Event, Fest, Zeltfest, Bierzelt, Vorstellung, Aufführung, Darbietung,  Feier, Feierlichkeit, Festakt, Festivität, Party, Happening, Konzert, Turnier, Festabend, Festveranstaltung, Gala oder Fete.
Für Veranstaltungen im Freien ist das voraussichtliche Wettergeschehen am Ereignistag von entscheidender Bedeutung. Dabei stellen sich für Veranstalter eine ganze Menge wichtiger Fragen:


  • Veranstaltungen und Wetter
    Wie soll ich als Veranstalter das Wetter
    beobachten?
  • Wie komme ich zu einer realistischen Einschätzung der voraussichtlichen Wetterentwicklung?
    Wie kann ich zu einer brauchbaren Beurteilung der Wetterentwicklung gelangen?
    Was ist mit Haftungsfragen bei einem eingetretenen Schadensfall?
    Wann muss eine Freiluft-Veranstaltung abgesagt werden?
    Wann bin ich als Veranstalter bei einem >>> Unglücksfall haftbar?
    Wo kann ich das Wettergeschehen online gut im Blick haben?

  • Folgende Wetterseiten können sie bei der Beurteilung unterstützen:
  1. Wetter Vorhersage:
    Wolken und Signifikantes Wetter
  2. Gesammelte Niederschlagsmengen
  3. Regen-Radarbild
  4. Deutscher Wetterdienst
  5. Wetter Österreich
  6. Wetter Schweiz
  1. Aktuelles Wetter und Warnungen!
  2. Regenradar
  3. Stormtracking
  4. Sturzflut
  5. Hagel
  6. Blitze
  7. Satelitenbilder
  8. Deutscher Wetterdienst
  9. Wetter Österreich
  1. Einige Tipps zum richtigen Verhalten bei Unwetter:
  2. Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe
  3. AlertSwiss
  4. Zivilschutzverband Österreich

Blackout Studie

Totaler Stromausfall
Blackout Studie

BLACKOUT Studie

By Markus Reitsamer on 9. November 2017

Blackout und seine Folgen: Blackout Studie
von Oberst Gottfried PAUSCH (November 2017)

  1. Was ist ein >>> BLACKOUT?
  2. Worüber wird in dieser Blackout Studie berichtet?
  3. Worauf muss sich die Bevölkerung bei einem großräumigen Stromausfall und Infrastrukturausfall (BLACKOUT) einstellen?
  4. Wie kann eine vorbereitete und resiliente Gesellschaft solch eine BLACKOUT Katastrophe überstehen?

Die Versorgung mit elektrischer Energie funktioniert in Österreich sehr gut. In den letzten 15 Jahren gab es nur ganz wenige Stromausfälle. Diese Stromausfälle dauerten meist nur kurz und konnten rasch behoben werde.

Andere europäische Staaten waren hingegen schon von einem großräumigen Stromausfall und Infrastrukturausfall (Blackout) betroffen. Solch ein Blackout hielt oft mehrere Tage an und legte viele Teile der Gesellschaft völlig lahm.

Die Wahrscheinlichkeit eines Blackout in Europa nimmt stetig zu. Denn die Bedeutung von modernen Informations- und Kommunikationstechnologien zur Steuerung unserer komplexen Stromnetze steigt. Dadurch treten vermehrt Störungen auf. Diese gefährden die regionale und überregionale Versorgung mit elektrischer Energie.

Sind die Bundesländer, Bezirke und Gemeinden auf einen solchen Blackout wirklich vorbereitet?

Wir alle werden eine solche Blackout Katastrophe nur dann meistern, wenn wir bereits im Vorfeld für einen effektiven Katastrophenschutz sorgten. Und rechtzeitig eine wirksame Katastrophenhilfe aufgebaut haben.

Welche Herausforderungen werden bei einem langandauernden und großflächigen Blackout für die Bevölkerung, die Einsatzorganisationen (Feuerwehr, Bundesheer, Rettung, Polizei, Suchhundestaffel,…) zu bewältigen sein?

Die vorliegende Fallstudie zeigt anhand eines zwar fiktiven aber durchaus realistischen Szenarios im Pinzgau (Bundesland Salzburg) , was da auf uns zukommt….. >>> weiter

Fachinformationsstelle FIS

Fachinformationsstelle FIS

Fachinformationsstelle FIS

By Markus Reitsamer on 25. Oktober 2017

Das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) in Deutschland verfügt über eine eigene Fachinformationsstelle (FIS).

Als Fachinformationsstelle (FIS) ist sie ein umfassendes Informationszentrum für die Bereiche Bevölkerungsschutz, Zivilschutz und Katastrophenschutz.

Die Fachinformationsstelle hat dabei den gesetzlichen Auftrag zur „Sammlung und Auswertung von Veröffentlichungen auf dem Gebiet der zivilen Verteidigung“.

Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Fachinformationsstelle sammeln und bereiten die Fachliteratur zu allen Themen im Bereich Bevölkerungsschutz, Zivilschutz und Katastrophenschutz auf.

Bestehend aus Bibliothek und Dokumentation, unterstützt die Fachinformationsstelle im Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe mit dieser Dienstleistung alle Verantwortlichen und Betroffenen in Bund, Ländern und Gemeinden… >>> Weiter

 

mavero

Stromspeichersystem
MAVERO Heimspeicher by by Kreisel Electric

MAVERO by Kreisel Electric

By Markus Reitsamer on 31 August 2017

Katastrophenschutz ist möglich. Der MAVERO von Kreisel hilft dabei.

Die Revolution für Ihr nachhaltiges Zuhause. MAVERO ist die Stromspeicherlösung. Stromspeicherung für private und gewerbliche Anwendungen. Durch die modulare Bauweise kann das Gerät exakt an die gegebenen Bedingungen angepasst werden.

Sichert die Versorgung der Kritischen Infrastrukturen bei einem Blackout. Ermöglicht die Energieversorgung/Stromversorgung der Zukunft in Form kleinteiliger und dezentraler >>> Energiezellen.

Der MAVERO von Kreisel Electric gibt Sicherheit. Notstrom, wenn mal der Strom ausfällt. Ideal bei jedem Stromausfall, einem Blackout. Notstrom, wenn mal der Strom ausfällt. Ideal bei jedem Stromausfall, einem Blackout.
Der MAVERO von Kreisel Electric sichert die Energieversorgung.
Gibt Unabhängigkeit bei der Energieversorgung.
Mit der Notstromfunktion ist man auch bei Stromausfällen im Haushalt oder Betrieb sicher mit Strom versorgt. Notstrom rund um die Uhr.

Sorgen Sie für Katastrophen rechtzeitig vor. Zu ihrer eigenen Sicherheit. Mit MAVERO setzt Kreisel Electric neue Maßstäbe im Bereich stationäre Speicherlösungen… >>> weiter

Katastrophe bei Zeltfest

Katastrophe Zeltfest Sturm Zeltfest
Katastrophe bei Zeltfest

Katastrophe bei Zeltfest

By Markus Reitsamer on 20. Sept.2017
MIt
Update vom 18.4.2018
Hinweis: Die in diesem Bericht enthaltene Analyse gibt die ganz persönliche Meinung des gezeichneten Autors wieder und entspricht keinesfalls zwingend der Haltung und Meinung der anderen Mitglieder des KatSchutz.info-Teams.
Zeltfestunglück Unfall Festzelt Zeltfest-Unglück Katastrophe bei Zeltfest Zeltfest Zeltunglück Unwetter-Tragödie bei Zeltfest

„So eine Katastrophe war un-vorhersehbar!“
Kam tatsächlich alles völlig unerwartet?

Bei einem Feuerwehr-Zeltfest im Ortsteil Frauscheck in der >>> Gemeinde St. Johann im Walde im Bezirk Braunau in Oberösterreich kam es am Freitagabend den 18. August 2017 beim Zeltfest der >>> Freiwilligen Feuerwehr Frauschereck zu einer Katastrophe. Eine heftige Sturmböe hatte das große Festzelt erfasst und zum Einsturz gebracht, in dem sich zu diesem Zeitpunkt 650 Besucher befanden. Zwei Menschen wurden durch die einstürzenden Gerüstteile getötet, 28 Personen schwer, 87 weitere Personen leicht verletzt. Einige Opfer kämpften auf Intensivstationen viele Tage um ihr Leben.

Artikel zur Katastrophe
Artikel zur Katastrophe
>>> VIDEO 1
>>> VIDEO 2
>>> VIDEO 3
>>> VIDEO 4
>>> VIDEO 5

Laut Oberösterreichs Feuerwehrkommandant Dr. Wolfgang Kronsteiner steht hinter dem Feuerwehrfest ein „sehr erfahrener, sehr umsichtiger und sehr vorsichtiger Veranstalter. Kronsteiner sagte, es gebe keinen Zweifel daran, dass alle Auflagen und Sicherheitsmaßnahmen beachtet wurden. Es sei auch ein TÜV-geprüftes Zelt zum Einsatz gekommen, dass nicht nur für solche Veranstaltungen, sondern auch für die Gegend geeignet sei. Kronsteiner meinte, so etwas habe man noch nie erlebt. Die Natur habe auf dramatische Weise gezeigt, wie verletzbar wir sind.

Landes Feuerwehr-Kdt. Dr. Kronsteiner im >>> Interview

Zudem seien die orkanartigen Böen, die das Festzelt vollständig zum Einsturz brachten, in dieser Stärke nicht vorhergesagt worden. Die Wetterlage sei ständig beobachtet worden. „Weil die Warnungen ja da waren, aber es gab keinerlei Anzeichen für so ein Ereignis“, sagte der Kommandant der Feuerwehr Frauscheck, Erich Feichtenschlager. Er sei zum Zeitpunkt der Orkanböe selbst beim Zelt gewesen, habe gerade Richtung Wald geschaut, als es geschah. Und „in fünf bis zehn Sekunden sei das Zelt weg gewesen.

Mit diesem Ereignis habe niemand rechnen können. So der Bürgermeister von St. Johann im Walde, Gerhard Berger (SPÖ), der so wie Kronsteiner ebenfalls Verfehlungen bei den Vorbereitungen ausschloss.

Es dürfen nun keine voreiligen Schlussfolgerungen gezogen werden. Auch Schuldzuweisungen an einzelne vor Ort handelnde Personen sind fehl am Platz.
Jedoch ist es angezeigt, sich über das Geschehen Gedanken zu machen. Auch kritische Fragen sind zu stellen.

  • Wurden die in der >>> Veranstaltungsanzeige anzugebenden „…vorhandenen und vorgesehenen Sicherheitseinrichtungen und Sicherheitsvorkehrungen…“ gemäß  >>> OÖ Veranstaltungssicherheitsgesetz eingehalten und erfüllt?
  • Wer hatte vor Ort einen Gesamtüberblick über die Wetterlage?
  • Wie kamen die notwendigen Wetter-Informationen an die richtigen Empfänger?
  • Wer konnte die empfangenen Informationen über die Wetterentwicklung richtig bewerten?
  • Gab es eine übergeordnete Stelle, welche das Wettergeschehen laufend beobachtet hatte und wenn möglich rechtzeitig Alarm auslösen hätte können?
  • War durch eingehende Wetterbeobachtung der Wetterentwicklung über einen längeren Zeitraum das drohende Sturmereignis mit hoher Wahrscheinlichkeit vorhersehbar?
  • War das Wettergeschehen somit vorhersehbar und ist nicht „…..plötzlich und völlig unerwartet….“ einfach vom Himmel gefallen?
  • Gab es klare Anzeichen dafür, dass ein heftiges Unwetter mit starken Sturmböen somit auch das Innviertel treffen wird?
  • Oder sind derartige unvorhersehbare Wetterereignisse eben als ganz normales Lebensrestrisiko anzusehen?

Wetterwarnungen oder doch nicht?

Es sei zumindest zwei Stunden vorher absehbar gewesen, dass es zur fraglichen Zeit im Bezirk Braunau zu einem starken Gewitter mit Sturmböen kommen werde. Das sagte Nikolas Zimmermann vom Wetterdienst >>> Ubimet.

Möglicherweise hat es auch am >>> Vorhersageportal INCA der Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik (ZAMG) erste Hinweise auf eine herannahende Gewitterfront mit hohen Windgeschwindigkeiten gegeben.

Bereits am Vormittag des 18. August 2017 gab es für die betroffene Region auf dem Internetportal der >>> ZAMG eine orange >>> Gewitterwarnung. Das bedeutet: Organisierte Gewitterlinien mit Starkregen, Sturmböen, Hagel möglich. Ebenso Schäden durch Blitzschlag, Baumbruch und Beeinträchtigungen bei der Infrastruktur. Eine solche Warnung ist selten. Wird für Salzburg und Oberösterreich etwa fünf Mal pro Jahr ausgegeben. Völlig überraschend kam der Sturm in dieser Heftigkeit also nicht.
Ein bis zwei Stunden vor dem Unglück hat es für das Innviertel und Mühlviertel eine neuerliche Sturmwarnung mittels Kurz-Warnung durch die ZAMG gegeben. Dabei war für die Zeit zwischen 22 und 23 Uhr vor Windböen mit Geschwindigkeiten um die 120 km/h gewarnt worden. (An der ZAMG-Messstelle in >>> Braunau/Ranshofen wurden zum Unglückszeitpunkt dann tatsächlich Windgeschwindigkeit von 126 km/h gemessen).
Solche Kurz-Warnungen gehen allerdings nur an ZAMG-Abonnenten. Die OÖ Landeswarnzentrale hat diese Warnung bekommen. Dort wusste man somit: Das kann heikel werden. Die FF Frauschereck als Veranstalter jedoch hat diese spezielle Kurz-Warnung nicht erhalten, da sie diesen Dienst nicht abonniert hatte.

Das Wettergeschehen und die Wetterentwicklung haben sich am Freitag, 18.8.2017 auf >>> Kachelmannwetter lange vorher wie folgt beobachten lassen:

>>> https://kachelmannwetter.com/de/stormtracking/bayern/radar/20170818-1755z.html

>>> https://kachelmannwetter.com/de/stormtracking/bayern/radar/20170818-1845z.html

>>> https://kachelmannwetter.com/de/stormtracking/bayern/radar/20170818-2020z.html

Satelitenbilder am 18.08.2017 um 20:15 Uhr
>>> https://kachelmannwetter.com/de/sat/bcf1e1649f215a93c7eb65f382c4a689/satellit-nature-5min/20170818-1815z.html

Windgeschwindigkeiten in Bayern am Freitag, 18.8.2017 um 21:00 Uhr
>>> https://kachelmannwetter.com/de/messwerte/bayern/windboeen/20170818-1900z.html

Blitz-Analyse für Deutschland am Freitag, 18.8.2017 um 20:00 Uhr
>>> https://kachelmannwetter.com/de/blitze/deutschland/20170818-1800z.html

Maximale Wingeschwindikeiten von Windböen am Freitag, den 18.8.2017:
>>> https://kachelmannwetter.com/de/messwerte/bayern/windboeen/20170818-1900z.html

Das >>> OÖ Veranstaltungssicherheits-Gesetz besagt u.a., dass der Veranstalter dafür zu sorgen hat, dass die Besucherinnen und Besucher im Notfall rechtzeitig zum Verlassen der Veranstaltungsstätte aufgefordert werden und diese auch rasch und gefahrlos verlassen können.

Jedes Unglück hat seine sehr spezifische Entstehungsgeschichte und einen speziellen Ereignisablauf. Nach der tödlichen Katastrophe in Sankt Johann am Walde ermittelt nun die >>> Staatsanwaltschaft.
Ermittelt wird, ob das Zelt ordnungsgemäß aufgebaut war und ob Unwetterwarnungen beachtet wurden. Eine Stellungnahme der >>> Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik (ZAMG) werde angefordert.

Es wird dabei auch um die Frage gehen, ob es Wetterwarnungen für einen derartigen Sturm gab. Und eventuell eine Evakuierung des Festzeltes erforderlich gewesen wäre. Die diesbezüglichen Untersuchungen der Staatsanwaltschaft sowie deren Bericht sind abzuwarten. Danach sind jedoch allenfalls notwendige Schlüsse zu ziehen und auf übergeordneter Ebene die erforderlichen Maßnahmen umgehend umzusetzen.

  • Es geht eben nicht um Vorverurteilungen, Schuldzuweisungen oder voreilige Schlussfolgerungen. Es geht aber auch darum:
    Was kann man aus so einer Katastrophe lernen?
  • Was kann zukünftig organisatorisch eventuell besser gemacht werden?
  • Sind auch bei solchen Veranstaltungen laufende Wetterbeobachtungen und allfällige zeitgerechte Wetterwarnungen durch Fachleute vorzusehen?

Dabei ist klar und deutlich festzuhalten:

  • Wie sollte ein Veranstalter etwa eines Feuerwehr-Festzeltes laufend Wetterbeobachtungen durchführen?

  • Müsste diese Wetterbeobachtung durch den Kdt erfolgen oder gäbe es dafür auch einen eigenen „Wetterbeobachter“?

  • Welche der zahlreichen Internet-Wettervorhersage-Seiten müssten dabei beobachten werden?

  • Wie lange vor einer Veranstaltung müsste das Wettergeschehen beachtet werden?

  • Würde das Aufrufen einer einzigen Wettervorhersage-Seite genügen?

  • Oder müssen zwingend mehrere beachtet werden?

  • Und wenn ja, welche?

  • In welchem Zeitabstand müsste das Wettergeschehen beobachtet werden?

  • Jede Minute, alle 10 Minuten, jede 1/2-Stunde oder nur stündlich?

  • Was ist zu tun, wenn sich die einzelnen Wetterdienste bei ihrer Prognostik widersprechen?

  • Wer hat die Entscheidung vor Ort zu treffen, ob eine Veranstaltung etwa wegen eines herannahenden Unwetters abzubrechen wäre?

  • Wann muss eine Veranstaltung abgebrochen werden?

  • Und wer haftet, wenn das Unwetter doch vorüber zieht?

  • All diese Entscheidungen sollen tatsächlich einem vor Ort tätigen Feuerwehr-Kommandaten auferlegt werden?

Damit ist wohl klar ersichtlich:

Eine solche Herkules-Aufgabe kann und darf einem einzelnen Kommandanten einer Ortsfeuerwehr einfach nicht aufgebürdet werden! Eine derart fundierte Wetterbeobachtung und -bewertung kann nur von fachlich dazu ausgebildeten und geschulten Kräften auf höherer Ebene erfolgen.
Eine derartige Wetterbeobachtungsstelle kann meiner Meinung nach nur zentral eingerichtet sein. Diese Beobachtungsstelle muss neben der reinen Wetterbeobachtung aber auch konkrete Bewertungen von drohenden Unwetter-Ereignissen abgeben. Denn auf die Bewertung kommt es letztendlich an.

Nachtrag vom 10.02.2018:
Es gibt klarerweise keine 100%-Sicherheit, um solch tragische Ereignisse zu verhindern. Wie aber könnte dennoch eine Verbesserung der Situation erreicht werden?
1) Wetterseiten im Internet: Vorausschauende und laufende Wetterbeobachtungen von >>> Wetterseiten im Internet auch über Smartphone durch Veranstalter.
2) Zentrale Wetterbeobachtungsstelle: Einrichtung einer zentralen Wetterbeobachtungsstelle bei Bundeswarnzentralen bzw. Landeswarnzentralen.
3) Wetter-Warnplattform: Einrichtung einer im Internet abrufbaren Wetter-Warnplattform bei Bundeswarnzentralen bzw. Landeswarnzentralen.
4) Wetter-Beurteilung: Beobachtung, Einschätzung und Beurteilung des Wettergeschehens durch fachkundiges Personal in den Bundeswarnzentralen bzw. Landeswarnzentralen. Klare Ersichtlichmachung von Wetterwarnungen auf diesen Wetter-Warnplattformen im Internet.
5) Wetterbeobachtung via Smartphone: Vorausschauende und laufende Wetterbeobachtungen dieser zentralen Wetter-Warnplattformen der Bundeswarnzentralen bzw. Landeswarnzentralen auch über Smartphone durch Veranstalter.

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Update vom 22.8.2017
Wer ist für die Sicherheit bei Veranstaltungen zuständig?
Bei Gefahr im Verzug liegt die Verantwortung für die Sicherheit in erster Linie beim Veranstalter des Festes.
In zweiter Linie ist es der Bürgermeister, der bei Gefahr einen Abbruch verfügen muss. Bei Festen mit weniger als 2500 Gästen ist der Ortschef für die Veranstaltungsgenehmigung zuständig. Sowie für das Vorschreiben von Sicherheitsauflagen nach dem >>> OÖ Veranstaltungssicherheitsgesetz.

Staatsanwaltschaft ermittelt
Vorerst gegen unbekannt wegen >>> § 177 StGB (Fahrlässige Gemeingefährdung mit Todesfolge, Strafrahmen drei Jahre Haft). Dazu hat sie zwei Gutachter bestellt. Einer, welcher alle technischen Spezifikationen rund um das Festzelt zu untersuchen hat. Sowie zum Wettergeschehen einen Meteorologe der ZAMG. Zudem wird ermittelt, welche Personen wann wie und worüber informiert waren.

Update vom 13.9.2017
Zeltfest-Katastrophe: Werden die Auflagen nun strenger?
Zelte sollten nach Aufbau stets von einem Zivilingenieur oder Zeltmeister technisch abgenommen werden, empfiehlt das Land Oberösterreich den zuständigen Gemeinden… >>> weiter

Update vom 10.2.2018
Erste Ergebnisse aus dem Wettergutachten der ZAMG liegen nun vor… >>> weiter

Update vom 18.4.2018
Nach Zeltfest-Unglück: Ermittlungen der Staatsanwaltschaft Ried eingestellt
>>> http://www.nachrichten.at/oberoesterreich/Nach-Zeltfest-Unglueck-Ermittlungen-der-Staatsanwaltschaft-Ried-eingestellt;art4,2873374
>>> http://www.fireworld.at/berichte/details/news/ooe-zeltfesttragoedie-feuerwehr-frauschereck-staatsanwaltschaft-stellt-ermittlungen-ein/

„Zusammengefasst ergab das Gutachten, dass im Bereich des Standortes des Zeltfestes Frauschereck am 18. August 2017 zwischen 22.31 Uhr und 22.34 Uhr Windspitzen innerhalb eines Intervallbereiches von 120 bis 180 km/h möglich waren und der Wind „plötzlich und unvermittelt“ einsetzte.
Die wahrscheinlichen tatsächlichen Windgeschwindigkeiten werden im Gutachten mit 120 bis 150 km/h, also Orkanstärke, beschrieben.

Laut Staatsanwaltschaft habe es einen Evakuierungsplan der Feuerwehr Frauschereck für Windgeschwindigkeiten von mehr als 100 km/h gegeben.
Dieser Plan sei vor Beginn der Veranstaltung durchbesprochen worden.

Der Kommandant habe sich mehrmals und nachweislich mehrfach über die aktuelle Wetterlage und Wetterentwicklung informiert.

Bis 25 Minuten vor dem Auftreten der heftigen Sturmböen habe es bei keinem der gängigen Wetterdienste (ORF, UBIMET, ZAMG, UWZ) Sturmwarnungen mit zu erwartenden Windgeschwindigkeiten von mehr als 100 km/h gegeben, heißt es von der Staatsanwaltschaft.

Eine Warnung von 22.05 Uhr von der Landeswarnzentrale Oberösterreich,
dass die erwartenden Windspitzen zwischen 110 und 120 km/h liegen und in 20 bis 30 Minuten eintreffen könnte, sei dem Kommandanten erst um 22.38 Uhr, also bereits nach der Zerstörung des Zeltes, übermittelt worden.“

Unter Kachelmannwetter war hingegen schon zumindest ab etwa 20:00 Uhr auch für einen Laien erkennbar: Da bewegt sich ein mächtiges Unwetter von Bayern kommend Richtung Osten und damit auch auf Frauschereck zu.
Das hätte man schon 2 Stunden VOR dem Unglück erkennen können.
Wenn da nur jemand rein geschaut hätte.
>>> https://kachelmannwetter.com/de/stormtracking/bayern/radar/20170818-1800z.html

Also es wäre mehr als 2 Stunden Zeit gewesen, um das Zeltfest abzusagen, das Festgelände zu räumen und damit Menschenleben zu retten!!!!

Siehe dazu die in diesem Artikel weiter oben angeführten genauen Voraussagen des Wettergeschehens lange vor dem plötzlich und unvermittelt einsetzenden Sturm….

Nein, es geht hier nicht um Schuldzuweisungen. Es geht schlicht und einfach um eine differenzierte Nachbetrachtung dieses Geschehens. Und um notwendige Schlussfolgerungen, Verbesserungen.
Um derartige herannahende Unwetter-Ereignisse in Zukunft genauer vorherzusehen, muss es zu einer wesentlich umfangreicheren Wetterprognostik und  Wetterbeurteilung kommen.
Das sollten wir allen Opfern dieses Unglücks wirklich schuldig sein.